Königsschlösser-Romantik-Marathon

hohenschwansteinAm 21. Juli 2018 fand abends um 18 Uhr der „13. Königsschlösser Romantik-Marathon“ in Füssen (Ostallgäu) statt. Wir waren dort, ich hatte für den Halbmarathon gemeldet und habe erfolgreich gefinished. Im Foto das Schloss Hohenschwangau, die Halbmarathonstrecke führt auch an Schloß Neuschwanstein vorbei.

Wir waren Freitags bei schönstem Sommerwetter nach Füssen gestartet und haben uns erst einmal ein wenig umgeschaut, zwei der Schlösser in der Ferne gesichtet. In der Nacht jedoch schlug das Wetter um, beim Start am Samstag Abend sah es teilweise so aus: wetter

Doch ein richtiger Läufer läßt sich die gute Laune und die Vorfreude auf den Wettkampf nicht verderben. Zusammen mit rund 500 Läufern in einem internationalen Feld wartete ich darauf, dass es endlich losgeht. Der Veranstalter hat die Strecke so beschrieben:

„Für die Halbmarathon haben wir eine besonders reizvolle Streckenführung (seit 2017): Über zwei Runden mit jeweils ca. 100 Höhenmeter führt er durch die Füssener Altstadt, am Krankenhaus vorbei über die Lechbrücke durch den Schwanseepark König Ludwigs II. Im Lauf den richtigen Moment abgepasst, liegen die beiden Königsschlösser direkt über dem Schwansee im Blickfeld. Von dort geht es über den Wald entlang der Königsstraße nach Ziegelwies und über die Theresienbrücke nach Faulenbach zurück zum Start-Zielbereich an der Morisse.
Die neue Streckenführung verspricht einen ganz besonderen Reiz für die Läufer, führt sie doch durch die belebte Altstadt, die Stille der Natur und endet an der Jubelmeile im Start-Zielbereich.“

zielzeitMeine Renntaktik sollte garantieren, dass die beiden Runden mit den Höhenmetern gut durchlaufen werden können und ich gesund „nach Hause“ komme. Ich stellte mich im Startblock in der Nähe des Zugläufers für seine Zielzeit 1:44:59 auf und kam zufrieden entspannt mit 1:46:47 ins Ziel.

Die Strecke ist wirklich reizvoll und abwechslungsreich, jedoch die erwähnten 100 Höhenmeter pro Runde mit Steigungen von geschätzt 6 bis 8 Prozent hatten es in sich. panoramaBei der ersten Runde wusste man noch nicht, wie lange wird es noch dauern und ging es ein wenig zu schnell an. Doch bei der zweiten Runde hat man sich besser eingeteilt und kam gut „über den Berg“ und ins Ziel. Der Zieleinlauf selbst war phantastisch, man flog die letzten Meter den Berg herunter in die Zielgerade. Der Sprecher hat tatsächlich jeden einzelnen Läufer mit Namen begrüßt und „beglückwünscht“, nicht nur die jeweils ersten drei Männer und Frauen.

Insgesamt ist die Veranstaltung sehr zu empfehlen. Trotz des eher bescheidenen Wetters mit Regen zwischendurch (Gottseidank nicht die ganze Zeit) war an der ganzen Runde was los, viele Zuschauer feuerten die Läufer durchgehend an. Auch die Zuschauer im Start-Ziel-Bereich kamen nicht zu kurz, die Sprecher gaben fachkundige Kommentare ab und plauderten kurzweilig während der Wartezeit auf die Finisher.

samba locoWir blieben noch am Sonntag, da fand der Marathon statt. Diese Strecke führt an allen Schlössern vorbei und wurde von den Siegern im anschließenden Interview als sehr reizvoll und anspruchsvoll beschrieben, so ganz anders als ein Stadtmarathon. Die Marathonis wurden von schwungvoller Sambamusik ins Ziel getragen.

Wir werden den Termin auch 2019 in den Kalender eintragen und hoffen, hier noch einmal teilzunehmen. Vielleicht hat auch der ein oder andere Leser Lust bekommen? Freue mich auf Eure Rückmeldungen.

Hier kann man sich informieren: Romantik-Marathon in Füssen

 


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