Bericht vom Frankfurt-Marathon 28.10.2018

Die Laufschule Lauf Richtig in Neustadt an der Weinstraße http://www.laufrichtig.com war durch mich Jürgen Göritz vertreten. Das Entscheidende vorab: ich konnte meinen
16. Marathon in Frankfurt am 28.10. 2018 erfolgreich finishen. Der Start erfolgte in Nähe der Frankfurter Messe und der Zieleinlauf auf dem roten Teppich in den Frankfurter Turm ist in Deutschland einmalig. Pure Gänsehaut wenn man da einläuft. Nach 2008 mit Netto-Endzeit 3:20 Std diesmal ein Sicherheitslauf 2018 blieb die Uhr netto bei 4:11 Std stehen. Wieder konnte man sehen, wenn eine Vorbereitung nicht ganz rund läuft.
Die Verletzung der rechten Wade zwei Wochen vorm Marathon-Start zwang mich zu einer Trainingspause zu ungünstigem Zeitpunkt. Dies machte sich beim Rennen besonders ab km 25- 27 in Richtung Frankfurt-Höchst bemerkbar und der Wind war dort auch heftig. Gegenwind, Seitenwind so wie man Frankfurt in dieser Jahreszeit kennt. Diesmal aber 6 Grad und eisig. Jürgen Frankfurt 2018Das bedeutete für mich in diesem Rennen, ich muß Tempo raus-nehmen. Bei km 33 entscheide ich mich ob ich nochmal Tempo zulegen kann. Diesmal entscheide ich mich wegen der Wade dagegen und verabschiede mich auch von dem Ziel unter 4:00 Std. zu laufen. Zu dieser Entscheidung kommen zu müssen tut weh, aber die Vernunft lässt mich zu diesm Schritt kommen.
Da hilft einem die Marathon-Erfahrung das Tempo dann rauszunehmen oder zulegen zu können. Der Körper sendet Signale. Einige Läufer/innen die jetzt zwischen 28 km und 33 km nicht auf die Signale gehört haben stehen am Rand und dehnen, weil der Muskel zumacht. Manchmal zeigt sich dann auch „der Mann mit dem Hammer“. Geschuldet auch dass man zu schnell anläuft und das Marathontempo überzogen hat. Die meisten Leute kommen dann nicht zurück, überwiegend bedeutet das den Ausstieg vom Marathon. Insgesamt war es vor allem wieder eine Erfahrung, die einem zeigt, dass der Marathon in Vorbereitung und Ausführung abhängig vom Trainingsverlauf und der Tagesform ist.
Der Frankfurt-Mainiva Marathon war der größte Sieg für mich… der Sieg gegen mich selbst, die Vernunft siegte. Die Belohnung nach einigen „Leidens-km“ in den Bereichen der 30-40 km erfolgte durch ein Ankommen im Marathon.


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